Wichtige Ortskunde an der Zufahrt
Gestartet wurde der Übungsdienst direkt an der Pforte des Campingplatzes. Im Ernstfall zählt oft jede Minute, weshalb eine ungehinderte Zufahrt auf das Gelände entscheidend ist. Der Betreiber erklärte den Einsatzkräften daher detailliert die Notentriegelung der Schranke und wie sie dauerhaft offengehalten werden kann, damit auch nachrückende Fahrzeuge, wie beispielsweise der Rettungsdienst, ohne Verzögerung passieren können.
Wasserentnahme und Pumpentest am Teich
Weiter ging es am Teich des Campingplatzes. Dort bauten die Einsatzkräfte eine Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer auf und richteten einen simulierten Löschangriff ein.
Ein zentraler Teil dieses Abschnitts war die Maschinistenausbildung: Dafür wurde Wasser aus dem Teich angegesaugt und über den Löschangriff zurück in das Gewässer abegeben. Dieser Belastungstest ist notwendig, um die Feuerlöschkreiselpumpe im Dauerbetrieb zu prüfen. Gleichzeitig gibt es den Maschinisten die Gelegenheit, die Technik und die Anzeigen des Fahrzeugs im laufenden Betrieb genau im Blick zu behalten und die Handgriffe zu festigen.
Praxistest der neuen Funkgeräte
Parallel zur Wasserförderung erhielt ein weiterer Trupp einen speziellen Auftrag: Die Aktiven wurden über das weitläufige Gelände geschickt, um gezielt die Handhabung, die Reichweite und die Kommunikation mit den neuen Funkgeräten unter realen Bedingungen zu trainieren.
Nach der schweißtreibenden Ausbildung bei hohen Temperaturen zogen beide Wehren ein positives Fazit. Die Zusammenarbeit hat reibungslos funktioniert. Ein großes Dankeschön geht an den Betreiber des Campingplatzes Niederdürenbach für die gute Unterstützung und die Möglichkeit, auf dem Gelände üben zu dürfen. [MAWE]
Übrigens: Wer einfach mal völlig unverbindlich bei uns reinschnuppern möchte, kann jederzeit gerne unsere Wehrführung Sebastian Krupp oder Mario Koridaß ansprechen!